Paragon CC Printproduktion


Freie Kühlung für das Paragon CC Printgeschäft

Zusammenfassung/Die Fakten

  • 4 x CyberAir 3 GE, 2 x 250 kW Rückkühler und Pumpensätze

  • Außerbetriebnahme und Ausbau der Altanlagen

  • Vollständig individuell angepasste Installation

  • Klimatisierung einer großen Produktionshalle der Druckerei

  • Stabile Temperatur und Feuchtigkeit für optimale Bedingungen beim Drucken und Arbeiten

  • Freie Kühlung als Option

  • Energieeffiziente Lösung

  • TCO-Analyse

  • Resilienz N+1

Erfolgreiche Druckprozesse in einem zunehmend hart umkämpften Markt, in dem die Rendite zählt, erfordern eine wirksame Temperatur- und Luftfeuchtigkeitskontrolle. Bei Paragon Customer Communications sorgt STULZ dafür, dass die Umgebung in der Druckerei stets optimale Parameter aufweist und die 500 Mitarbeiter in kritischen Arbeitsbereichen hochproduktiv arbeiten können.

 

 

Das Projekt

Im Erstkontakt zwischen STULZ und dem Leiter der Abteilung Lean Continuous Improvement bei Paragon CC ging es zunächst um eine Frage des Kälteversorgungsbedarfs in einem Rechenzentrum. Schnell wurde jedoch der gesamte Standort in Dagenham in den Blick genommen, gefolgt von weiteren Produktionsstätten der Gruppe. In Dagenham finden physische wie auch digitale Druckprozesse statt. STULZ stattete der riesigen Hightech-Druckerei, die vorrangig für den Banken- und Finanzsektor arbeitet, einen Besuch ab. Das Team von STULZ durfte auch die Hauptproduktionshalle betreten, die die Größe von zwei Fußballfeldern hat.

In die Halle ist ein Zwischengeschoss eingebaut (quasi ein Gebäude im Gebäude). Dies ist das Herzstück der digitalen Druckproduktion. Paragon CC hatte in diesem Bereich Probleme mit der Kühlung. Die vorhandenen Systeme leisteten nicht die erforderliche Kälteversorgung. Undichte Split-Klimageräte im Druckereibereich, unterstützt durch Alt-Klimageräte auf dem Dach des Zwischengeschosses darüber, stellten nicht die Raumumgebung her, die für die Mitarbeiter von Paragon CC und die täglichen Druckprozesse in diesem schnellen, kritischen Umfeld wünschenswert war.

 

STULZ optimierte kritische Produktionsbedingungen bei Paragon CC.

STULZ optimierte kritische Produktionsbedingungen bei Paragon CC.

STULZ CyberAir GE System

STULZ CyberAir 3 GE System - Zum Vergrößern klicken

Die Umsetzung

Das Team von STULZ wurde bei diesem Projekt zunächst beratend tätig und schlug im Rahmen einer technischen Bewertung eine geeignete Lösung vor. Das alte DX-System sollte durch ein modernes System, eine hybride GE-Lösung, ersetzt werden, die "DX-Betrieb", "Mix-Betrieb" und "Freie Kühlung" beinhaltet. Es wurde der Einsatz von CyberAir 3 GE-Geräten von STULZ in einer Konfiguration mit N+1 Resilienz vereinbart, ergänzt durch geeignete Trockenkühler und Pumpensätze. Dies stellte sich nicht nur als die beste Lösung dar, sondern würde auch ganzjährig bis zu 70 % Freie Kühlung bedeuten (geeignete klimatische Bedingungen vorausgesetzt). Für Paragon CC sollte sich dies in einer deutlichen Senkung der jährlichen Energiekosten niederschlagen.

Das Präzisionsklimaystem CyberAir 3 mit optional entweder Indirekter Freier Kühlung oder Direkter Freier Kühlung kühlt die Luft in Rechenzentren und Technikräumen bis zu 90 % wirtschaftlicher als herkömmliche Systeme mit Kompressor-Kühlung.

Auf Grundlage der gebäudespezifischen Kapazität installierte STULZ vier der Geräte auf dem Dach des Zwischengeschosses, die durch zwei außen am Gebäude aufgestellte 250-kW-Rückkühler gekühlt werden.  STULZ führte dann Kanäle ins Dach, sodass die gekühlte Luft in die darunterliegende Produktionshalle gelangt.  Die Luft wird dabei gezielt in Bereiche geführt, in denen sich die Mehrzahl der betriebskritischen Druckmaschinen befindet, und noch wichtiger, in Bereiche mit dicht gepackten Druckanlagen.


Darren Davies, Sales Manager von STULZ UK, erläutert:
„Im Grunde haben wir sämtliche Wärmenester entfernt und eine gleichmäßig klimatisierte Halle geschaffen, sodass die Maschinen unter Volllast arbeiten können. Anderenfalls würden sie, wenn die Temperatur über einen bestimmten Wert steigt, einfach den Betrieb einstellen.“


Die alten Split-Geräte in der Halle wurden entfernt: Sie waren undicht und aus ihnen tropfte Wasser in die Druckereibereiche. Das Team von STULZ hat nicht nur die Geräte geliefert, sondern auch eine vollständig ausgearbeitete, schlüsselfertige Lösung vorgelegt, die alle Probleme in dieser speziellen Halle beseitigte. STULZ lieferte Anlagen zur Innen- und Außenaufstellung. Zusätzlich wurde eine Modifizierung vorgenommen, durch die es möglich ist, die Umgebungsluft von außen ins Gebäude zu leiten. Auch wurde eine Lösung zum Umgang mit den Luftwechselraten und für die Freie Kühlung im Mix-Betrieb für Zeiten bereitgestellt, in denen sich die Umgebungsbedingungen dafür anbieten. Dadurch ist sichergestellt, dass das System bei Paragon CC so wenig Energie wie möglich verbraucht.

Die alten Systeme wurden außer Betrieb genommen. Die DX-Klimageräte an der Decke wurden im Zuge der Komplettinstallation entfernt. Der Kunde erhielt wöchentliche Statusberichte, sodass im Rahmen des Projekts eine vollständige Transparenz garantiert war. Die Kanäle und Luftverteilungssätze wurden ebenso installiert wie die Rückkühler und Pumpensätze.

Das Projektteam musste die im betreffenden Umfeld tätigen Mitarbeiter für das Thema sensibilisieren, da die Produktionsstätte rund um die Uhr an jedem Tag der Woche in Betrieb ist.


Darren Davies erläutert:
„Wir mussten dem Personal dort erklären, wie sich die Luftströme bewegen und wie es idealerweise sein sollte. Es brauchte eine Verhaltensänderung, damit das System ordnungsgemäß im Raum funktionieren konnte. Wird beispielsweise eine große Lagerhaustür offen stehen gelassen, dringt unablässig warme Luft ins Gebäude ein. Wir haben dann einen Prozess eingerichtet, um die Mitarbeiter darin zu schulen, wie klimatisierte Luft im Gebäude verteilt und gelenkt wird. Das Personal bei Paragon CC hat dies sehr gut angenommen.“


Paragon CC ist ein globaler Player mit acht weiteren Standorten in ganz Großbritannien. Im Zuge des Projekts lernte Paragon CC das Team von STULZ als verlässlichen Berater schätzen. Aus der weiteren Beratungstätigkeit haben sich verschiedene zusätzliche Projekte mit Paragon CC an anderen Standorten ergeben – von der Klimatisierung von Rechenzentren auf Grundlage von Geräten der STULZ CyberRow-Serie bis hin zu Klimatechnik für Büros in Form von Produkten zur präzisen Steuerung von Luftfeuchtigkeit und Temperatur, damit ein effizienter, ununterbrochener Betrieb möglich ist.

 

Das Ergebnis

Eine Gesamtkostenanalyse (TCO) wurde vorgelegt, die Aufschluss über die Kapitalkosten der Anlagen und die Anlagenrentabilität (ROI) auf Grundlage der Geräteleistung pro Kilowattstunde sowie darüber gab, wie viel Energie diese Geräte gegenüber den Altsystemen verbrauchen würden. Der Aspekt der Anlagenrentabilität war für Paragon CC extrem wichtig. STULZ wies durch eine umfassende Energieberechnung nach, dass allein für die Kapitalkosten der Anlagen eine Amortisationszeit von 9 Monaten möglich ist. STULZ erhielt den Auftrag zu diesem Projekt, inklusive Service und Wartung. Auftragsgegenstand waren eine optimale schlüsselfertige Kühllösung und Support, Außerbetriebnahme und Entsorgung der Altsysteme und die vollständige Installation der STULZ Lösung.

Noch bevor STULZ den Zuschlag für das Druckereihallen-Projekt erhielt, konnte es sich bereits den zusätzlichen Auftrag für regelmäßige Service- und Wartungsdienste aller sonstigen Klimageräte, unabhängig vom Hersteller, für den Standort sichern. STULZ lieferte eine Installation erstklassiger Qualität ab und entsprach diesbezüglich den Erwartungen von Paragon CC. Die Produktionshalle der Druckerei arbeitet nun mit einer Rücklufttemperatur zwischen 22 °C und 24 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 45 %. Das bietet ideale Bedingungen für die Druckprozesse und die Arbeitsbereiche, garantiert eine erhöhte Produktivität und Ausfallzeiten kommen nicht vor.

 

  • Referenz zum Download

Kontaktieren Sie uns

STULZ GmbH
Holsteiner Chaussee 283
22457 Hamburg 

Zentrale: +49 40-5585-0
Fax: +49 40-5585-352

Anfahrt & Kontaktformular
Nach oben