Quellcode - Digitalisierung von Dokumenten

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Digitalisierung von Dokumenten

Durch die Digitalisierung, die in fast allen Bereichen immer alternativloser wird, ergeben sich neue Möglichkeiten für die Dokumentation und Protokollierung von technischen Anlagen.

 

Vorteil Sicherheit und Verfügbarkeit

Logbücher für Kälteanlagen müssen heute jederzeit einsehbar und an mehreren Stellen in einem Unternehmen gleichzeitig verfügbar sein, um den hohen Anforderungen in Bezug auf gesetzliche Vorschriften, Zertifizierungen und Nachvollziehbarkeit zu genügen.

Dies stellt im Bereich der herkömmlichen Dokumentationsmedien eine große logistische Herausforderung dar. Logbücher in Papierform müssen aufwendig kopiert und verteilt werden, um die darin enthaltenen Informationen bereitzustellen und sie auch vor Verlust zu schützen.

Durch die vollständige Digitalisierung von Logbüchern für Kälteanlagen wird erreicht, dass die Dokumentation ohne zusätzlichen Aufwand und absolut verzögerungsfrei überall dort zur Verfügung steht, wo sie benötigt wird. Des Weiteren können digitale Daten besser und effektiver geschützt werden.

Besonders wichtig ist es, die Daten vor Verlust und unbefugtem Zugriff zu schützen. Hierbei kommt es zum einen auf ein umfassendes Datensicherungskonzept im Rechenzentrum und zum anderen auf verschiedenste, präzise aufeinander abgestimmte Sicherheitsmechanismen in der Systemarchitektur an. Unter anderem ist eine Verschlüsselung der gespeicherten Daten obligatorisch.

Um die gesetzlichen Anforderungen an eine digitale Dokumentation zu erfüllen und weitere Vorteile wie die einfache Handhabung und eine hohe Datensicherheit nutzen zu können, ist der Einsatz professioneller Software wie. z. B. des STULZ Service-Portals unerlässlich.

Mann mit iPad neben Aktenschrank

Vorteil Informationsgewinn und Transparenz

Durch die Digitalisierung von Wartungsprotokollen entstehen völlig neue Möglichkeiten für die Informationsgewinnung und das Reporting. Ein klassisches Wartungsprotokoll enthält eine Vielzahl an Informationen und Messdaten der gewarteten technischen Anlage. Diese Daten befinden sich in einem statischen Dokument (PDF/Papierformular) und sind operativ nicht ohne weitere Aufbereitung verwendbar.

In einem dynamischen Wartungsprotokoll werden die während der Wartung gemessenen Daten und Informationen zur technischen Anlage klassifiziert und in einer Datenbank abgelegt. Dort stehen sie anschließend für Auswertungen und Analysen zur Verfügung.

Dadurch wird es möglich, die Performance der technischen Anlage über ihren Lebenszyklus zu beobachten und zu analysieren. Darüber hinaus werden Defekte an technischen Anlagen erkennbar, bevor sie entstehen. Im Falle einer Anlagenstörung stehen dem Servicetechniker unmittelbar alle relevanten Informationen zur Verfügung, noch bevor er vor Ort ist. Dies ermöglicht ein schnelles und präzises Handeln und verkürzt die Fehlersuche.

Der Informationsgewinn, der sich aus digitalisierter Dokumentation ergibt, trägt so dazu bei, Investitionen präziser planen, Kosten senken und die Verfügbarkeit der Anlagen erhöhen zu können.

Über den Autor

Über den Autor

Enrico Buntkowski-Reinsch ist als Teamleiter Softwareentwicklung bei der STULZ GmbH in Hamburg tätig. Er verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung im Bereich des technischen Gebäudemanagements von Rechenzentren und Datennetzbetreibern. Als Teamleiter im Zentralen Service Deutschland der STULZ GmbH war er mehrere Jahre für die Koordination und Durchführung sämtlicher Instandhaltungsmaßnahmen bei Rechenzentrumsbetreibern und Backbone-Netzbetreibern verantwortlich.

Kommentare (1)

  • Natascha

    at 29.03.2017

    Interessanter Artikel!

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