DFC²: Jetzt Direkte Freie Kühlung für Rechenzentren mit klappbarem Wärmetauscher

WPX2 HM 100: Wärmepumpensystem WPX2 HM 100: Luft-Wasser-Wärmepumpensystem mit integriertem Pufferspeicher und einer Heiznennleistung von 9,0 kW.

DFC2 aus der Produktreihe CyberAir nutzt die Außenluft zur Kühlung von Serverräumen. Für diese energieeffizienteste Art der Kühlung bietet STULZ jetzt ein standardisiertes Produkt mit klappbarem Wärmetauscher an. Das Ergebnis: bis zu 80 Prozent weniger Betriebskosten für die Klimatisierung und somit eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen.

STULZ Direkte Freie Kühlung - Anlage mit CyberAir Geräten

Hamburg, Oktober 2010. Die Wärmelast in Serverräumen ist enorm und verlangt eine kontinuierliche Kühlung. Herkömmliche Systeme, die ausschließlich mit Kompressortechnologie arbeiten, sind äußerst kostenintensiv. Eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative bieten die standardisierten Lösungen mit DFC2 von STULZ, die nach dem Prinzip der Direkten Freien Kühlung funktionieren. Uwe Kudszus, Produktmanager im Bereich Präzisionsklima bei STULZ, sagt: „DFC2 reagiert sehr präzise auf Temperaturveränderungen und passt die Betriebsart automatisch daran an. Solange die Außentemperatur unter der benötigten Serverzulufttemperatur liegt, ist die Freie Kühlung prinzipell möglich. Steigt die Außentemperatur, wird der Kompressor zugeschaltet. Nur bei sehr hohen Außentemperaturen kühlt das System ausschließlich durch einen Kompressor.“ In diesem Fall schaltet DFC2 automatisch auf den Umluftbetrieb um.

Luftzufuhr ohne Druckverlust
Als einziger Hersteller bietet STULZ Systeme zur Direkten Freien Kühlung mit klappbarem Wärmetauscher an. Diese Produkte vermeiden Druckverluste beim Luftaustausch und führen so zu einem noch energieeffizienteren Betrieb: „Feste Wärmetauscher bilden immer ein Hindernis für den Luftstrom. Im Freikühlbetrieb strömt die aufbereitete Außenluft direkt durch das Klimagerät in den Serverraum. Erst im Kompressor- oder Mischbetrieb klappt der Wärmetauscher in den Luftstrom. Unabhängig von der Betriebsart säubern Filtereinheiten die Außenluft jederzeit zuverlässig.“

Vorhersagbare Ersparnis
Die Umstellung auf DFC2 amortisiert sich schnell. Eine Beispielrechnung für ein in Hamburg angesiedeltes Rechenzentrum zeigt: Ausgehend von 800 Quadratmetern Grundfläche und einer Wärmelast von 1 Megawatt entstehen bei reiner Kompressorkühlung Kosten von rund 296.000 Euro pro Jahr. Die Direkte Freie Kühlung reduziert diesen Betrag um 262.000 Euro auf rund 34.000 Euro im Jahr1. „Um die Kostenkalkulation bei der Planung von Klimasystemen zu erleichtern, haben wir Temperaturprofile für die weltweit wichtigsten Städte angelegt“, so Herr Kudszus. „Ein Rechenzentrum in Hamburg etwa kann 95 Prozent seiner Betriebszeit ganz auf den Kompressor verzichten. Selbst in wärmeren Regionen wie Madrid bliebe der Kompressor 72 Prozent des Jahres aus.“

Intelligente Systemüberwachung
Notwendig für die maximale Ausschöpfung der Energiereserven ist eine intelligente Steuerung des Systems. DFC2 macht es dem Anwender leicht, denn der bewährte Mikroprozessor C7000 überwacht das komplette System. Integrierbar in die bestehende Gebäudeleittechnik, lassen sich alle aktiven Komponenten vom Klimagerät über den Wärmetauscher bis zum Befeuchtungssystem zentral steuern. Modulare Bauweise für flexible Lösungen Die DFC2-Produkte von STULZ sind als wasser- und luftgekühlte Systeme in jeweils drei Baugrößen erhältlich. Dem Anwender stehen standardisierte Module zur Auswahl, die er je nach Anforderung zu individuellen Systemlösungen zusammenstellen kann.

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1 STULZ Systemkostenvergleich, Berechnungsgrundlage: 13 ct/kWh



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