CyberSonic®: Luftbefeuchtung sorgt für mehr Energieeffizienz in Rechenzentren
Wie wirtschaftlich ein Rechenzentrum arbeitet, hängt eng mit der optimalen Luftkühlung zusammen. Doch nicht nur Hitze, auch zu geringe Luftfeuchtigkeit schränkt die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Server ein. Mit CyberSonic® hat STULZ Klimatechnik einen Befeuchterschrank speziell für Rechenzentren entwickelt, mit dem Rechenzentrumsbetreiber bares Geld sparen können.
Hamburg, Oktober 2010. Von Rechenzentren wird vor allem eines erwartet: Sie müssen funktionieren. Für den kühlen Rechnerkopf wird daher einiges getan. Da Klimageräte nicht nur kühlen, sondern auch kontinuierlich entfeuchten, kann dies zu einem Problem werden. René Seeliger, Leiter Entwicklung und Konstruktion bei STULZ, sagt: „Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann zu Schäden an der Hardware führen.“ Das optimale Betriebsklima beugt Ausfällen vor und steigert die Lebensdauer der Server.
CyberSonic® rechnet sich
Genau wie Klimaanlagen sollten auch Luftbefeuchter auf die Bedürfnisse am Einsatzort passgenau abgestimmt sein. Speziell für Rechenzentren entwickelt wurde CyberSonic® von STULZ: ein Ultraschallbefeuchter mit der bekannten UltraSonic® Baureihe, der die Raumfeuchte automatisch reguliert. „Das Ultraschallprinzip trägt wesentlich zur Energieeffizienz eines Rechenzentrums bei“, so Seeliger. „Bei der Befeuchtung kühlt sich durch die Verdunstung des Wassers gleichzeitig die Raumluft ab. So kann als positiver Nebeneffekt auch die Kühlleistung der Klimaanlage heruntergefahren werden. Die kürzeren Kompressorlaufzeiten der Klimaanlage machen sich in deutlich reduzierten Betriebskosten bemerkbar. Dabei ist CyberSonic® überaus sparsam im Stromverbrauch – er benötigt 93 Prozent weniger elektrische Energie als herkömmliche Dampfbefeuchter.“
Die Natur nutzt den adiabaten Kühleffekt beispielsweise beim Menschen. Wenn er schwitzt verdunsten auf seiner Haut Schweißtröpfchen, wodurch der Körper gekühlt wird. Der Stulz CyberSonic Befeuchter bringt bei einem minimalen Energieaufwand stündlich bis zu 42 kg Wasser zur Verdunstung, wodurch ein Kühleffekt von bis zu 29 kW entsteht.
In einem Rechenzentrum mit 500 kW Wärmelast, in dem DX-Klimageräte eingesetzt werden, wird durch die Verwendung der Ultraschallbefeuchtung eine Reduzierung der Kompressorlaufzeiten um bis zu 5% möglich. Zusammen mit dem Einspareffekt gegenüber herkömmlichen Dampfbefeuchtern, lassen sich somit die Gesamtbetriebskosten für die Klimatisierung um knapp 20% senken.
Einfache Installation und Wartung
Untergebracht ist der Ultraschallbefeuchter CyberSonic® in einem Schrank in den Maßen eines Standard - Klimagerätes (Breite x Tiefe x Höhe: 2.550 mm x 890 mm x 1.980 mm). So fügt er sich bequem in die bestehende Raumaufteilung und ist jederzeit leicht zugänglich. Sofort nach der Inbetriebnahme emittiert CyberSonic® feinste Wasserpartikel gleichmäßig im ganzen Raum, die aufgrund ihrer Größe von selbst verdunsten und vollständig von der Luft aufgenommen werden. Das dafür benötigte Wasser kommt direkt aus der Wasserleitung. Die komplett im Befeuchterschrank integrierte Wasseraufbereitung in Form einer vorgeschalteten Umkehrosmoseanlage plus eines integrierten Ionenaustauschers sorgen für Sauberkeit, Kalk- und Keimfreiheit. Somit ist die Betriebssicherheit des Ultraschallbefeuchters auch bei langen Wartungsintervallen sichergestellt und hygienisch einwandfrei.





