Das neue Präzisionsklimagerät CyberAir 2 von STULZ nutzt Energie besonders effizient

Hamburg, Mai 2007 – Mit der neuen Generation der Präzisionsklima-Serie CyberAir 2 von STULZ können Rechenzentren den durch die Klimatisierung entstehenden Stromverbrauch um bis zu 60 Prozent senken. Ermöglicht wird dies unter anderem durch die neu entwickelte Klimaautomatik DFC – Dynamic Free Cooling. Mit DFC lässt sich erstmals die Freikühlleistung abhängig von der Wärmelast im Rechenzentrum und von der Außentemperatur steuern.

Das Thema Energieeffizienz wird in Zeiten steigender Stromkosten gerade für die Betreiber von Rechenzentren immer wichtiger. Mit der neuen Präzisionsklimageräte-Serie CyberAir 2 von STULZ lässt sich die Klimatisierung der Rechenzentren besonders energieeffizient gestalten. Und das bei einer starken Leistung: Die Kälteleistung variiert je nach Bauart von 18,6 kW bis 54,4 kW mit einem Kompressor beziehungsweise von 41,7 kW bis 72,6 kW bei Geräten mit zwei Kompressoren. Über das BUS-System können bis zu 31 dieser Geräte miteinander vernetzt und gesteuert werden.

Weniger Stromverbrauch mit Dynamic Free Cooling
Dynamic Free Cooling, kurz DFC, wurde für CyberAir 2 neu entwickelt. Das elektronisch geregelte Hybrid-Kältesystem kombiniert dynamisch Kompressorkühlung und Freie Kühlung in insgesamt vier Stufen. Automatisch sucht DFC den jeweils günstigsten Modus: Liegen die Außentemperaturen niedrig, so nutzt DFC die sparsamere Indirekte Freie Kühlung, bei der die Kompressoren ausgeschaltet bleiben. Bei steigender Außentemperatur regelt die Elektronik das gesamte System zunächst in einem optimalen erweiterten Freikühlbetrieb. Steigt die Temperatur weiter an, werden Schritt für Schritt die vorhandenen Kompressoren zugeschaltet. Das bedeutet, dass zum Beispiel in Hamburg der reine Kompressor-Kühlbetrieb nur an cirka 8 Tagen eines Jahres erfolgt. Insgesamt sorgt die Klimaautomatik für eine präzise und effiziente Klimakontrolle, indem sie unter anderem die Drehzahl der EC-Ventilatoren und das Elektronische Expansionsventil steuert. Darüber hinaus balanciert DFC sämtliche Geräteeinheiten im energiesparenden Teillastbetrieb.

Ein Vergleich von einem reinen Kompressorkühlsystem mit dem Hybrid-Klimasystem von CyberAir 2 verdeutlicht das Einsparpotenzial am Beispiel Hamburg: Für ein Rechenzentrum mit einer Kühlleistung von 200 Kilowatt liegen die Investitionskosten für die sparsame DFC-Version des CyberAir 2 in etwa um 60 Prozent höher als für ein herkömmliches Kompressorkühlsystem ohne Freie Kühlung. Doch diese Mehrkosten haben sich bereits nach zwei Jahren amortisiert. Bei einer Laufzeit von zehn Jahren und Energiekosten von 13ct/kWh ermöglicht CyberAir 2 ein Einsparvolumen von insgesamt 370.000 Euro.

Vielfältige Optionen stehen zur Auswahl
Außer der beschriebenen Hybrid-Version bietet STULZ die CyberAir 2-Serie in weiteren Versionen an: A, G, CW, ACW, GCW und CW2. Die CyberAir 2-Geräte sind in fünf Baugrößen erhältlich. Sie benötigen als Stellfläche 1.000 mm bis 2.550 mm Breite bei nur 890 mm Tiefe. Der Planer hat drei Kühlmittel zur Auswahl: das R407C sowie R410A und R134a. Neben der Kühlung stehen bei CyberAir 2 optional auch energiesparende Kältemittelheizungen sowie Dampfbefeuchtung zur Verfügung. Durch den vollen Front Access und den standardisierten und definierten Bereich für alle Anschlüsse ist die CyberAir 2-Serie zudem besonders wartungsfreundlich. Selbst im Krisenfall ist bei den CyberAir 2-Geräten höchste Zuverlässigkeit gegeben: Automatisch mobilisiert CyberAir 2 die Reserve-Klimaeinheiten und alarmiert umgehend per SMS oder E-Mail über den aktuellen Wartungszustand.

 

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