Bestes Klima für Europas schnellsten Supercomputer

Hamburg/Barcelona, im Dezember 2004. Der neue IBM-Superrechner MareNostrum in Barcelona wird mit CyberAir-Klima- systemen des Hamburger Klimatechnik- Spezialisten STULZ ausgestattet. Der Riesen-Computer hat einen Hauptspeicher von 9.000 Gigabyte und erzeugt mit seinen über 4.500 Prozessoren eine enorme Wärmelast. Um die gesamte Anlage betriebsfähig zu machen und vor Überhitzung zu schützen, muss sie permanent durch eine entsprechend hochleistungsstarke Präzisionsklima-Technologie gekühlt werden.

In einer alten Kirche auf dem Campus der Universidad Politécnica de Barcelona in Spanien wird in diesen Tagen Europas schnellster und größter Supercomputer aufgebaut. Und zwar auf einer Stellfläche von 160 Quadratmetern in einem Glasgehäuse innerhalb der Kirchenmauern. Den Auftrag hatte das spanische Wissenschaftsministerium an den Computerkonzern IBM vergeben. „MareNostrum“, so der Name des Hochleistungsrechners, soll unter anderem zur Simulation und Erforschung des Klimawandels, zur Genforschung und zur Erforschung von Krankheiten wie Alzheimer, aber auch für industrielle Forschungsprojekte wie Raumfahrt und Automobilbau eingesetzt werden.

Für diese vielfältigen Aufgaben wird der 40.000 kg schwere Superrechner eine Menge Energie brauchen: In der Endausbaustufe liegt die Leistungsaufnahme des Rechners bei etwa 600 kW für 4564 POWER-Prozessoren. Damit wird eine Spitzenrechenleistung von 40 Teraflops erreicht – das sind 40 Billionen oder vierzigtausend Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde.

Entsprechend leistungsstark ist auch die Klimatechnologie für den Superrechner angelegt. Für die Präzisionsklima-Experten der Firma STULZ eine interessante Herausforderung, die sie mit einem ausgeklügelten System lösten. Dabei kommen die STULZ-Produkte CyberCool und CyberAir zum Einsatz.

Die Klimageräte sind so ausgelegt, dass sie die vom Rechner erzeugte gewaltige Abwärme von 4000 W pro m2 sicher abführen können. Zum Vergleich: die VDI Norm 2054 spricht von Wärmelasten in einem IT-Raum von 1.200 - 1350 W pro m2.

STULZ hat mit IBM bereits bei anderen Projekten erfolgreich zusammengearbeitet. Bei der Entwicklung des MareNostrum war STULZ von Anfang an miteinbezogen, so dass gemeinsam eine optimale Lösungen gefunden wurde. Der Superrechner wird in einer Rekordzeit von wenigen Monaten aufgebaut und soll Anfang Januar 2005 seine Arbeit aufnehmen. Im weltweiten Vergleich ist MareNostrum dann die viertschnellste Computeranlage.

Informieren Sie sich über Sicherheits- und Klimatechnik und besuchen Sie STULZ auf der CeBIT am CefIS-Stand (Centrum für Informationssicherheit) in Halle 7, C22.

Seit der Gründung im Jahre 1947 hat sich das Unternehmen STULZ zu einem weltweit führenden Systemlieferanten im Bereich Klimatechnik entwickelt. Im Jahr 2003 erzielte dieser Bereich der STULZ-Gruppe mit der Herstellung von Präzisionsklimageräten und Kaltwassersätzen, dem Vertrieb von Klima- und Befeuchtungssystemen sowie mit RLT-Anlagenbau und Service- und Objektmanagement einen Umsatz von nahezu 200 Millionen Euro. Mit über 1000 Mitarbeitern in 10 inländischen Niederlassungen und 9 Tochtergesellschaften in Frankreich, Italien, Großbritannien, den Niederlanden, Polen, Spanien und in den USA sowie Partnerfirmen in mehr als 60 weiteren Ländern verfügt STULZ über ein internationales Netzwerk von Spezialisten in der Klimatechnik. Produktionsstandorte sind in den USA, Italien und Deutschland. In der STULZ-Gruppe werden weltweit über 3000 Mitarbeiter beschäftigt.

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